Katholische Kindertageseinrichtungen Hochsauerland-Waldeck gGmbh
Kath. Kita St. Antonius Gerlingen
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Konzept zur Vorschularbeit

Infos

 

Konzept der Vorschularbeit

„Sag es mir, und ich vergesse es, zeige es mir, und ich erinnere mich, lass es mich tun, und ich behalte es!“ (Konfuzius)

Dass Kinder sich im Kindergarten auf die nächste Station ihres Lernweges nämlich die Schule vorbereiten, ist selbstverständlich. Sie sind aktiv Lernende und bereiten sich während ihrer gesamten Kindergartenzeit auf die Schule vor, und zwar täglich und in allen Erfahrungsbereichen und Räumen der Einrichtung. Wir unterstützen die Kinder dabei, um sich intensiv und auf individuelle Weise mit verschiedenen Themen auseinanderzusetzen. Neben den drei größeren Lernfeldern, die wir den Kindern anbieten, versuchen wir den Interessen und Impulsen der Kinder Beachtung zu schenken.

Die Vorschularbeit findet wöchentlich auf Gruppenebene statt (siehe Wochenplan). Regelmäßig finden gemeinsame Aktionen aller Vorschulkinder statt. Zum festen Programm gehören die Verkehrs- und Brandschutzerziehung mit den Besuchen bei der Polizei und Feuerwehr. Außerdem fahren die Kinder zum FLEX nach Schönau. Zeitnah zu diesen und weiteren Terminen erhalten die Eltern nähere Informationen.

Zu Beginn treffen sich die Vorschulkinder und erleben sich als Gruppe. Durch Spiele, Bilderbücher und gemeinsam erlebte Zeit entwickeln sie ein Gruppengefühl. Die Kinder haben die Möglichkeit sich einen Namen für ihre Vorschulgruppe zu überlegen. Sie lernen das Arbeitsmaterial wie Schnellhefter, Stifte, Locher usw. kennen.

In einer Kinderkonferenz kurz vor der Info-Veranstaltung für die Eltern können die Kinder ihre Wünsche für gemeinsame Aktion äußern. Außerdem machen die Kinder Vorschläge wie sie ihren Kindergartenabschied feiern und gestalten möchten. Diese Ideen werden dann gemeinsam mit den Eltern am Informationsnachmittag besprochen und festgelegt.

1. Phase: Mathematische Bildung (bis Weihnachten)
Es handelt sich bei Mathematik um ein Werkzeug. Die Kinder müssen selbst erfahren, warum die Mathematik in der Welt nützlich ist. Diese Erfahrungsprozesse machen Kinder in dieser Phase: Sie sortieren und ordnen, bauen und vergleichen, teilen und tauschen – mit solchen Tätigkeiten entsteht Mathematik und es entwickelt sich mathematisches Denken.
Wir unterstützen die Kinder in dieser Phase und erarbeiten mit ihnen die vier Säulen der Mathematik (N. Hoenisch).     

1. Sortieren und Ordnen

2. Formen, Muste, Symmetrien

3. Körper, Raum, Lagebeziehungen

4. Zählen, Zahlen, Messen     

Mögliche Aktionen in der zweiten Phase:
- Formen- und Zahlenland

- Bilderbuch vom kleinen, grauen Quadrat

- Bewegungsangebote zur Raumlagebeziehung

- Zeitliche Orientierung

- Faltübungen

- Spiele wie z.B. Elfer raus

 

2. Phase: Haus der kleinen Forscher (zwischen Weihnachten und Ostern)

Kinder stehen Phänomenen des Alltags und der Natur offen und neugierig gegenüber. Das Forschen und Entdecken ist mit einfachen Materialien und Gegenständen aus dem Alltag möglich. Gleichzeitig werden mehrere Kompetenzen der Kinder gestärkt. Das Forschen und Experimentieren fördert das Interesse der Kinder für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sowie für Fragen der Nachhaltigkeit. Außerdem stärkt es andere Basiskompetenzen wie Sprache, Sozialkompetenz, Feinmotorik, lösungsorientiertes Handeln und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Im Vordergrund stehen bei uns Experimente mit Wasser und Luft.

https://www.haus-der-kleinen-forscher.de/

 

3. Phase: „Hurra ich bin ein Schulkind“ (nach den Osterferien bis zur Entlassungsfeier)

Der Aufbau eines gesicherten Wortschatzes und der Erwerb der Schriftsprache werden heute als Entwicklungsprozess aufgefasst, der bei vielen Kindern bis zum Zeitpunkt der Einschulung unterschiedlich weit fortgeschritten ist. Dieser Prozess wird durch vielfältige Spracherfahrungen in Gang gesetzt, die im Kindergarten durch gezielte Impulse angeregt werden können. Die Kinder sollen früh, in für sie sinnvoller Weise, erste Erfahrungen mit Lesen und Schreiben machen.

Mögliche Aktionen in der dritten Phase:

 

- Reimen, Silben trennen und Anlaute erkennen

- Abzählverse und kleine Gedichte
- Bilderbücher und Geschichten zur Schule
- Erzählrunden
- Entwicklung von Gesprächsregeln

- Buchstaben kennenlernen und erste Schreiberfahrungen

- Schulbesuch

- Abschlussandacht- und feier vorbereiten, Lieder und Texte einüben